Artikel aus WZB - Das etwas andere Unternehmen, Ausgabe 14 / Mai 2006 ![]()
| "Wir sind zuversichtlich, dass wir den Zeitplan einhalten können" | ![]() |
Centrum für Freizeit und Kommunikation soll im Januar 2007 eröffnen
„Wir denken, dass wir trotz des strengen Winters unseren Zeitplan einhalten können und das Centrum für Freizeit und Kommunikation (CFK) Anfang Januar 2007 eröffnen werden“, kommentiert CFK-Manager Michael Krauss den Verlauf der Bauarbeiten. Die Verwaltung des CFK wird im August in den Gebäudekomplex einziehen.
Zur Zeit läuft die Vermarktung des Integrationsprojektes auf Hochtouren. Krauss stellt das barrierefreie Centrum auf Messen vor und sorgt dafür, dass es in entsprechende Veranstaltungskataloge mit aufgenommen wird. Im August werden die ersten Stellen ausgeschrieben. Der Hotel- und Gastronomiebereich soll bis zu 20 nicht behinderten Beschäftigten und 20 Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz bieten. „Zur Zeit schauen wir im WZB, welche Menschen mit Behinderung für diese Arbeit in Frage kommen und wie wir sie am besten darauf vorbereiten können“, informiert der CFK-Manager. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet er eng mit dem Zentrum für Integration und berufliche Bildung (ZIB), den Reha-Fachdiensten und den Mitarbeitern im Fachbereich Integration zusammen. Ob als Zimmermädchen oder als Reinemachefrau, ob in der Küche, im Service oder im Bereich Garten- und Landschaftspflege: Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung wird es im neuen Centrum einige geben.
Das Interesse an dem barrierefreien
Angebot des CFK, das sich zu einer
lebendigen Begegnungsstätte für
behinderte und nicht behinderte
Menschen entwickeln soll, ist groß.
„Uns liegen bereits etliche Anfragen
von Vereinen, Firmen und anderen
Institutionen vor, die das neue Centrum
nutzen möchten“, unterstreicht
Krauss. Auch die Gemeinde Spiesen-
Elversberg werde das CFK in die
Planung ihrer Aktivitäten miteinbeziehen.
Mit einem Kostenaufwand von
rund sechs Millionen Euro Bausumme
entsteht in landschaftlich reizvoller
Lage ein Gebäudekomplex mit barrierefreiem
Hotel und klimatisierten
Tagungsräumen, Restaurant, Eventhalle
und behindertengerechtem
Wellnessbereich.Das Hotel verfügt über elf Doppelzimmer,
zwei Ferienappartements und
drei klimatisierte Tagungsräume. Alle
Zimmer sind mit TV, Internetzugang, Tresor und Minibar ausgestattet. Zum
Entspannen lädt die hoteleigene
Sportsbar mit Bowlingbar ein. Nichtnur Hotelgäste können den behindertengerechten
Wellnessbereich des
CFK mit Sauna, Solarium und Fitnessstudio
nutzen.
Bis zu 250 Personen finden Platz in der Eventhalle, die mit variabler Bühne und aktuellster Tagungstechnik ausgestattet ist, und so optimale Voraussetzungen für eine Vielzahl interessanter Veranstaltungen bietet. Unmittelbar neben der Halle befindet sich die Großküche, die pro Tag bis zu 1800 Essen liefern kann. Das Restaurant bietet Platz für 50 Gäste.
„Wir werden in Zusammenarbeit mit
der Großküche des WZB auch
Catering anbieten“, gewährt Krauss
einen Einblick in künftige Planungen.
Da das CFK direkt an das Rad- und
Wanderwegenetz angebunden ist,
möchte man zusätzlich zur normalen
Speisekarte eine spezielle Vesperkarte
anbieten. Sonntagsbrunch, sowie
Kaffee und Kuchen laden zusätzlich
zum Verweilen ein. An schönen Tagen
wird die Außenterrasse geöffnet. Zu
den Service-Angeboten des CFKTeams
gehören u.a. die Vorbereitung von Kongressen und Tagungen sowie
die Organisation von Betriebsfeiern
und Hochzeitsarrangements.
Direkt an das CFK angegliedert wird der Reha-Fachbereich des WZB. Auch WZB-interne Schulungen im CFK sind geplant. Zentral auf dem Gelände liegt die Sporthalle, die tagsüber die Werkstattbeschäftigten u.a. für Volleyball, Badminton, Gymnastik und Tanz nutzen werden. Vereine und Sportgruppen können die Halle abends anmieten.
Um künftige Gäste und Mitarbeiter auch visuell auf das ansprechende Angebot und Betätigungsfeld im CFK einzustimmen, hat Krauss ein neues Logo entwerfen lassen, das der Öffentlichkeit hier in dieser Ausgabe nun erstmals präsentiert wird.
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Michael Krauss, Geschäftsführer des CFK, informiert interessierte Werkstattbeschäftigte vor Ort über das CFK. |
Verfasser: Christine Schäfer
(Dieser Artikel ist auch als pdf verfügbar)