Centrum für Kommunikation (B 3 NK + C1)
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In Spiesen hat es einmal die Gemüter bewegt: Das Centrum für Kommunikation (CFK), wegen seines Bauplatzes. Jetzt wird dort gearbeitet und es scheint so, als würde es bald wieder die Gemüter bewegen: Menschen mit Behinderung sollen dort ein Hotel führen, ein Cafe und eine Tagungsstätte. Außerdem sollen dort Freizeitmöglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderungen angeboten werden.
Dafür muss geübt und trainiert werden. So lernen die jetzt die notwendigen Service-Techniken., lernen einen Tisch zu decken, zu servieren und wieder abzuräumen.
Für mich ist wichtig dabei, dass jeder Mensch die Chance haben soll, seine Fähigkeiten zu entdecken, zu pflegen und weiter zu entwickeln.
Noch wichtiger vielleicht der Gedanke, dass Menschen miteinander in Kommunikation bleiben, dass sie sich begegnen. Darum entsteht dort ein so großes Zentrum, in dem Vieles möglich sein wird: Urlaub, Freizeit, Wellness, Sport, Grossveranstaltung, Catering, Seminar oder Tagung für den Businessbereich. Alles dass Menschen sich begegnen, dass die Trennung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung aufgehoben wird.
Eine Frage: Wo liegt die Trennungslinie zwischen mit und ohne Behinderung?
Diese Frage ist wahrscheinlich nicht zu beantworten, weil nie genau definiert werden kann: was ist Behinderung. Die Übergänge sind fließend, egal, ob es sich um körperliche, geistige oder seelische Behinderungen handelt. Aber denen, die so leicht ausgegrenzt werden, wegen ihrer Behinderung muss eine Gesellschaft, die menschlich und christliche bleiben will Chancen bieten. Auch dafür ist das CFK mit seinem barrierefreiem Hotel, Restaurant, Eventhalle und behindertengerechtem Wellness-Bereich da.
(nähere Infos bei: http://www.cfk-freizeitcentrum.de)
Autor: Michael Schäfer
(Dieser Artikel ist auch als pdf verfügbar)
 
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